Die Kosten für einen Sanierungsfahrplan sehen auf den ersten Blick vielleicht nach einer größeren Summe aus – rechnen Sie mal mit 1.600 € bis 2.100 € für ein typisches Ein- oder Zweifamilienhaus. Der Clou an der Sache? Dank staatlicher Förderungen zahlen Sie am Ende oft nur wenige hundert Euro selbst. Diese kleine Investition ist Ihr Schlüssel, um bei zukünftigen Sanierungen Tausende von Euro zu sparen.
Was kostet ein individueller Sanierungsfahrplan wirklich?
Ein individueller Sanierungsfahrplan, kurz iSFP, ist viel mehr als nur ein Stapel Papier. Sehen Sie ihn nicht als reinen Kostenpunkt, sondern als Ihre persönliche Navigations-App für die energetische Modernisierung Ihres Hauses. Er zeigt Ihnen nicht nur das Ziel – ein sparsames, komfortables Zuhause –, sondern berechnet auch die beste Route dorthin. So vermeiden Sie teure Umwege und falsche Abzweigungen, die bei Sanierungen ohne klaren Plan leider allzu oft passieren.

Bruttokosten versus Ihr Eigenanteil: Was am Ende auf Ihrer Rechnung steht
Das Wichtigste bei den Kosten für einen Sanierungsfahrplan ist, zwischen dem Betrag auf der Rechnung des Energieberaters und dem zu unterscheiden, was Sie tatsächlich aus eigener Tasche zahlen.
Für die Erstellung eines iSFP fallen je nach Größe und Komplexität des Gebäudes Kosten zwischen 1.600 € und 3.000 € an. Bei Ein- und Zweifamilienhäusern liegt man meist im Bereich von 1.600 € bis 2.100 €. Jetzt kommt der entscheidende Teil: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) schießt 80 Prozent der förderfähigen Kosten dazu, bis zu einem Maximum von 1.300 €.
Ihr Eigenanteil schmilzt dadurch oft auf wenige hundert Euro. Bei Mehrfamilienhäusern ist der Zuschuss mit bis zu 1.700 € sogar noch höher. Die genauen Details finden Sie immer aktuell auf den offiziellen Seiten zur Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).
Ein iSFP ist weniger eine Ausgabe als vielmehr eine kluge Investition. Die geringen Nettokosten machen sich durch den Zugang zu besseren Fördersätzen und die Vermeidung teurer Sanierungsfehler blitzschnell bezahlt.
Typische Kosten im Überblick
Damit Sie ein Gefühl für die Zahlen bekommen, haben wir hier eine kleine Übersicht zusammengestellt. Sie zeigt ganz klar, wie die BAFA-Förderung die Kosten für Sie minimiert.
Übersicht der iSFP-Kosten und Förderungen
Diese Tabelle zeigt die typischen Gesamtkosten eines iSFP, die maximale BAFA-Förderung und den daraus resultierenden durchschnittlichen Eigenanteil für verschiedene Gebäudetypen.
| Gebäudetyp | Typische Gesamtkosten (Brutto) | Maximale BAFA-Förderung (80 %) | Durchschnittlicher Eigenanteil |
|---|---|---|---|
| Einfamilienhaus | 1.600 € - 2.100 € | 1.300 € | 300 € - 800 € |
| Zweifamilienhaus | 1.800 € - 2.300 € | 1.300 € | 500 € - 1.000 € |
| Mehrfamilienhaus (ab 3 WE) | 2.200 € - 3.000 € | 1.700 € | ab 500 € |
Wie Sie sehen, ist die finanzielle Hürde dank der staatlichen Unterstützung wirklich überschaubar. Der wahre Gewinn dieser Investition zeigt sich aber erst später: Wenn Sie die empfohlenen Maßnahmen umsetzen, sichern Sie sich damit nämlich weitere, exklusive Förderboni, die ohne den Fahrplan nicht möglich wären.
Wovon hängen die Kosten für einen Sanierungsfahrplan ab?
Die Kosten für einen Sanierungsfahrplan sind kein Festpreis von der Stange, sondern immer das Ergebnis einer individuellen Analyse Ihrer Immobilie. Man kann es sich ein bisschen wie bei einem Arztbesuch vorstellen: Eine einfache Vorsorgeuntersuchung ist deutlich schneller und günstiger erledigt als eine komplexe Diagnostik bei einem Patienten mit diversen Vorerkrankungen. Ganz ähnlich beeinflussen auch bei Ihrem Haus bestimmte Eigenschaften den Aufwand – und damit den Preis für den Energieberater.
Der wohl offensichtlichste Faktor ist die Größe und Art des Gebäudes. Ein freistehendes Einfamilienhaus mit 150 m² Wohnfläche zu analysieren, dauert natürlich nicht so lange wie die Bestandsaufnahme eines Mehrfamilienhauses mit sechs Wohnungen und über 500 m². Mehr Fläche bedeutet schlicht mehr Daten, die erfasst, berechnet und bewertet werden müssen.
Die Komplexität macht den Preis
Aber nicht nur die Quadratmeter zählen. Mindestens genauso wichtig sind die Architektur und der allgemeine Zustand des Hauses. Ein schlichter, rechteckiger Bungalow aus den 90er-Jahren ist viel unkomplizierter zu bewerten als ein verwinkelter Altbau aus den 50ern, der vielleicht noch über diverse Anbauten, Erker und unterschiedliche Deckenhöhen verfügt.
Gleiches gilt für die Haustechnik. Die Beurteilung einer alten Ölheizung ist weniger aufwendig als die Analyse eines kombinierten Systems aus Gastherme und Solarthermieanlage. Der Energieberater muss jedes Detail der Gebäudehülle – vom Kellerfundament bis zum Dachfirst – sowie die gesamte Anlagentechnik genau unter die Lupe nehmen. Je verschachtelter die Bausubstanz und je komplexer die Technik, desto höher ist der Aufwand.
Ein Energieberater arbeitet im Grunde wie ein Detektiv: Er sucht nach versteckten Wärmebrücken, prüft die Dämmung und deckt die Schwachstellen der Heizung auf. Je mehr Ecken und Winkel das Haus hat, desto aufwendiger wird diese Spurensuche.
Wie Sie die Kosten aktiv mitgestalten können
Ein Punkt, der oft unterschätzt wird, ist die Qualität der vorhandenen Unterlagen. Hier können Sie selbst einen großen Beitrag leisten: Je besser Sie vorbereitet sind, desto effizienter kann der Experte arbeiten. Wenn Sie vollständige Baupläne, Grundrisse, Baubeschreibungen oder auch Rechnungen von früheren Modernisierungen (wie einem Fenstertausch) zur Hand haben, sparen Sie dem Energieberater wertvolle Zeit.
Fehlen diese Dokumente komplett, muss der Berater alles vor Ort selbst aufmessen und die notwendigen Daten mühsam recherchieren. Das treibt den Arbeitsaufwand und damit natürlich auch die Kosten in die Höhe. Eine gute Vorbereitung zahlt sich also direkt für Sie aus.
Hier sind die zentralen Preistreiber noch einmal zusammengefasst:
- Gebäudetyp und -größe: Ein- oder Mehrfamilienhaus, gesamte Wohn- und Nutzfläche.
- Baujahr und Komplexität: Alter des Gebäudes und architektonische Besonderheiten wie Erker, Gauben oder Anbauten.
- Zustand der Anlagentechnik: Alter und Art der Heizung oder Lüftungsanlagen. Umfassende Informationen zu modernen Heizsystemen finden Sie beispielsweise in unserem Ratgeber zur Heizungsmodernisierung.
- Verfügbarkeit von Dokumenten: Sind Baupläne, Rechnungen oder alte Energieausweise vorhanden?
Letztendlich spiegeln die Kosten für einen Sanierungsfahrplan also immer den individuellen Aufwand wider, der notwendig ist, um eine wirklich verlässliche und strategische Roadmap für die Zukunft Ihres Zuhauses zu erstellen.
Wie staatliche Förderungen Ihre Kosten drastisch senken
Die reinen Kosten für einen Sanierungsfahrplan sind nur die eine Seite der Medaille. Was wirklich zählt, ist der gewaltige finanzielle Hebel, den Sie damit in die Hand bekommen. Betrachten Sie den iSFP weniger als Kostenpunkt, sondern vielmehr als Ihre persönliche Eintrittskarte zu den höchsten Fördertöpfen für alle zukünftigen Modernisierungsarbeiten.
Der Staat belohnt nämlich vorausschauendes Planen gleich doppelt. Zuerst hilft er Ihnen, die Hürde der anfänglichen Beratungskosten locker zu nehmen. Der wahre Geldsegen kommt aber erst dann, wenn Sie die ersten Maßnahmen aus Ihrem Fahrplan in die Tat umsetzen.
Direkter Zuschuss für die Beratung: Die BAFA macht den Einstieg leicht
Der erste, sofort spürbare Vorteil ist der Zuschuss vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle, kurz BAFA. Wie schon erwähnt, übernimmt die BAFA satte 80 % der förderfähigen Kosten für die Energieberatung.
- Für Ein- und Zweifamilienhäuser bedeutet das einen Zuschuss von bis zu 1.300 €.
- Wohnen Sie in einem Gebäude mit drei oder mehr Parteien, steigt der Betrag sogar auf bis zu 1.700 €.
Diese direkte Finanzspritze senkt Ihren eigenen Anteil auf ein Minimum. So wird eine professionelle, strategische Planung für wirklich jeden Hausbesitzer erschwinglich. Sie investieren also nur einen kleinen Betrag, um die Weichen für Tausende von Euro an zukünftigen Zuschüssen zu stellen.
Der iSFP-Bonus: Ihr finanzieller Turbo bei der Sanierung
Jetzt kommt der Punkt, der einen Sanierungsfahrplan von einer netten Empfehlung zu einem knallharten Finanzinstrument macht: der iSFP-Bonus. Dahinter verbirgt sich ein zusätzlicher Förderzuschuss von 5 Prozentpunkten, den Sie auf fast alle Sanierungsmaßnahmen bekommen, die Sie später umsetzen.
Man könnte sagen, der iSFP-Bonus ist so etwas wie eine VIP-Karte für staatliche Förderungen. Sie schaltet exklusive Rabatte frei, die Sanierern ohne diesen strategischen Plan verwehrt bleiben.
Ein kurzes Rechenbeispiel zeigt, was das bedeutet: Nehmen wir an, Sie möchten eine neue Wärmepumpe für 30.000 € einbauen. Ohne iSFP erhalten Sie die reguläre Grundförderung. Liegt aber ein gültiger iSFP vor, packt der Staat 5 % extra obendrauf – das sind in diesem Fall 1.500 € mehr in Ihrer Tasche. Damit haben sich die geringen Nettokosten für den Fahrplan oft schon mit der allerersten Maßnahme bezahlt gemacht.
Doppelt so viel Spielraum: Fördergrenzen, die mit Ihren Plänen wachsen
Aber das ist noch nicht alles. Der iSFP gibt Ihnen nicht nur höhere Prozentsätze, er verdoppelt auch den finanziellen Rahmen, in dem Sie sich bewegen können. Für einzelne Maßnahmen an der Gebäudehülle, der Anlagentechnik oder bei der Heizungsoptimierung steigen die maximal anrechenbaren Kosten von 30.000 € auf 60.000 € pro Wohneinheit und Jahr.
Konkret heißt das: Sie können doppelt so umfangreich modernisieren und bekommen für jeden investierten Euro bis zu dieser neuen Obergrenze staatliche Zuschüsse. Gerade bei größeren Projekten, wie einer kompletten Fassadendämmung samt Fenstertausch, verschafft Ihnen das die finanzielle Luft, die Sie brauchen. Spätestens hier wird klar: Die anfänglichen Sanierungsfahrplan Kosten sind im Vergleich zu den Vorteilen verschwindend gering und machen die Investition aus strategischer Sicht quasi unverzichtbar.
Wann sich die Investition in einen iSFP wirklich auszahlt
Lohnt sich der Aufwand für einen individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) wirklich? Die klarste Antwort darauf geben die Zahlen. Es geht nämlich nicht darum, die anfänglichen Sanierungsfahrplan Kosten als reinen Ausgabenposten zu sehen. Vielmehr ist der iSFP eine der smartesten Investitionen, die Sie in den Wert und die Zukunftsfähigkeit Ihrer Immobilie tätigen können.
Meistens hat sich der Plan schon bei der ersten größeren Sanierungsmaßnahme bezahlt gemacht. Der direkte iSFP-Bonus, die deutlich höheren Fördergrenzen und nicht zuletzt die Vermeidung teurer Fehlplanungen sorgen für einen Return on Investment, der die ursprünglichen Kosten schnell vergessen lässt. Schauen wir uns das mal an zwei konkreten Beispielen an.
Fallbeispiel 1: Das Einfamilienhaus aus den 80ern
Nehmen wir ein typisches Einfamilienhaus, Baujahr 1985. Die Eigentümer möchten ihre alte Gasheizung durch eine moderne Wärmepumpe ersetzen und bei der Gelegenheit auch gleich das Dach neu dämmen. Zusammen belaufen sich die Kosten auf rund 50.000 €.
Ohne einen iSFP könnten sie die übliche Förderung beantragen. Hier liegt die Obergrenze für anrechenbare Kosten aber bei 30.000 €. Mit einem iSFP im Rücken verdoppelt sich diese Grenze auf satte 60.000 €. Obendrauf gibt es den 5 % iSFP-Bonus. Allein dieser Bonus macht bei einer Investition von 50.000 € schon 2.500 € mehr Zuschuss aus. Zieht man davon die anfänglichen Nettokosten für den iSFP von vielleicht 500 € ab, bleibt ein sofortiger finanzieller Gewinn von 2.000 €.
Fallbeispiel 2: Das Mehrfamilienhaus mit Sanierungsstau
Jetzt ein etwas größeres Projekt: ein Mehrfamilienhaus mit vier Wohnungen. Hier ist eine umfassende Sanierung der Gebäudehülle fällig, also Fassadendämmung und der Austausch aller Fenster. Die Kosten dafür werden auf 120.000 € geschätzt.
Für Mehrfamilienhäuser liegt der Eigenanteil für einen iSFP oft bei ca. 650 € pro Wohneinheit, nachdem der BAFA-Zuschuss von bis zu 1.700 € bereits abgezogen ist. Die Verdopplung der Fördergrenze auf 60.000 € pro Wohnung kann für dieses 4-Parteien-Haus schnell 48.000 € an zusätzlichen Fördermitteln bedeuten. Mehr Details dazu, wie der iSFP die Förderlandschaft für Mehrfamilienhäuser verändert, finden Sie auf deutsche-sanierungsberatung.de.
Man kann sagen: Der Sanierungsfahrplan wirkt wie ein finanzieller Hebel. Er verwandelt eine kleine, überschaubare Investition in den Zugang zu einem Vielfachen an Fördermitteln und langfristigen Einsparungen.
Vergleichsrechnung Sanierung mit und ohne iSFP (Beispiel Wärmepumpe)
Die folgende Tabelle verdeutlicht den finanziellen Vorteil eines iSFP, selbst bei einer Einzelmaßnahme wie dem Einbau einer neuen Heizung für 30.000 €.
| Posten | Sanierung ohne iSFP | Sanierung mit iSFP |
|---|---|---|
| Investitionskosten | 30.000 € | 30.000 € |
| Förderfähige Kosten | 30.000 € | 30.000 € |
| Grundfördersatz (Annahme 30 %) | 9.000 € | 9.000 € |
| iSFP-Bonus (5 %) | 0 € | 1.500 € |
| Gesamtförderung | 9.000 € | 10.500 € |
| Eigenanteil nach Förderung | 21.000 € | 19.500 € |
| Nettokosten für iSFP (ca.) | 0 € | 500 € |
| Effektive Gesamtkosten | 21.000 € | 20.000 € |
| Direkter finanzieller Vorteil | - | 1.000 € |
Die Rechnung macht es klar: Sogar bei einer einzelnen Maßnahme, die noch innerhalb der normalen Fördergrenze liegt, entsteht durch den iSFP-Bonus ein direkter finanzieller Gewinn, der die Kosten für den Plan mehr als wettmacht.
Die wirklich großen Sprünge macht man aber bei umfangreicheren, kombinierten Projekten, bei denen die Verdopplung der Fördergrenzen voll zum Tragen kommt. Der iSFP ist deshalb keine bloße Option, sondern eine strategische Notwendigkeit für jeden, der das Maximum aus seiner Sanierung herausholen will.
So kommen Sie zu Ihrem geförderten Sanierungsfahrplan
Die Vorteile eines Sanierungsfahrplans leuchten Ihnen ein, aber der Weg dorthin erscheint Ihnen kompliziert? Keine Sorge, das Ganze ist viel unkomplizierter, als die meisten denken. Als Ihr regionaler Partner in Niedersachsen begleiten wir Sie durch den gesamten Prozess – vom ersten Gedanken bis zum fertigen, förderfähigen Konzept in Ihren Händen.

Wir haben den Ablauf für Sie in vier klare Phasen unterteilt. Das sorgt für Transparenz und gibt Ihnen die Sicherheit, dass jeder Schritt sitzt und alle Anforderungen für die maximale Förderung erfüllt sind.
Der Ablauf in 4 einfachen Schritten
Unser Ziel ist es, den Prozess für Sie so reibungslos wie möglich zu gestalten. Wir kümmern uns um die technischen Details und den Papierkram, damit Sie sich voll und ganz auf die Zukunft Ihres Zuhauses konzentrieren können.
Unverbindliches Erstgespräch: Alles beginnt mit einem kostenlosen und lockeren Gespräch. Wir lernen uns kennen, Sie erzählen uns von Ihren Vorstellungen und wir klären erste Fragen zu Ihrem Haus und den zu erwartenden Sanierungsfahrplan Kosten.
Bestandsaufnahme direkt bei Ihnen: Einer unserer zertifizierten Energie-Effizienz-Experten kommt zu Ihnen nach Hause. Bei diesem Vor-Ort-Termin nehmen wir die Bausubstanz ganz genau unter die Lupe – vom Dach über die Fenster bis hinunter in den Heizungskeller. Wenn Sie Bauunterlagen zur Hand haben, umso besser, das macht vieles einfacher.
Die Ausarbeitung Ihres Fahrplans: Anhand der gesammelten Daten und Fakten erstellen wir Ihren persönlichen iSFP. Dieses Dokument ist quasi die „energetische Landkarte“ Ihres Hauses. Es zeigt glasklar den Ist-Zustand und skizziert einen oder mehrere sinnvolle Wege, wie Sie Ihr Zuhause fit für die Zukunft machen – entweder Schritt für Schritt oder als Komplettsanierung.
Übergabe und Fördermittel-Antrag: Ist der Fahrplan fertig, setzen wir uns wieder zusammen. Wir erklären Ihnen die vorgeschlagenen Maßnahmenpakete, zeigen die Einsparpotenziale auf und beantworten all Ihre Fragen. Danach lassen wir Sie nicht allein, sondern helfen Ihnen aktiv dabei, die BAFA-Förderung für die Beratung zu beantragen.
Wir verstehen uns nicht einfach als Dienstleister, sondern als Ihr Partner. Für uns bedeutet das, Ihnen den bürokratischen Dschungel abzunehmen und dafür zu sorgen, dass alle Formalitäten und Fristen für die Förderanträge punktgenau eingehalten werden.
Mit diesem klaren Fahrplan wird der Weg zur Förderung überschaubar und sicher. Unser Team kümmert sich darum, dass von der Analyse bis zum Antrag alles aus einer Hand kommt. Werfen Sie gern auch einen Blick auf unsere Service-Seite, um mehr über unser komplettes Leistungsspektrum zu erfahren. Wir freuen uns darauf, Ihre Sanierungsträume wahr werden zu lassen.
Noch fragen? Hier sind die antworten aus der praxis
Nach all den Zahlen und Fakten zu Kosten, Einflussfaktoren und Förderungen bleiben oft noch ein paar ganz konkrete Fragen im Raum stehen. Das ist völlig normal! Um Ihnen die letzten Unsicherheiten zu nehmen, haben wir hier die Antworten auf die häufigsten Fragen zusammengetragen, die uns im Alltag immer wieder begegnen.
So können Sie eine gut informierte und sichere Entscheidung für die Zukunft Ihres Hauses treffen.
Wie lange habe ich Zeit, den iSFP-Bonus zu nutzen?
Eine der besten Nachrichten zuerst: Sie haben Zeit. Sehr viel Zeit sogar. Der iSFP-Bonus, also der zusätzliche Förder-Puffer von 5 Prozentpunkten auf einzelne Sanierungsmaßnahmen, ist ganze 15 Jahre lang gültig, nachdem Ihr Fahrplan erstellt wurde.
Das verschafft Ihnen als Eigentümer maximale Flexibilität. Sie müssen nicht alles auf einmal stemmen, sondern können die einzelnen Schritte so angehen, wie es in Ihren finanziellen und zeitlichen Plan passt – ohne dabei auf diesen wertvollen Bonus verzichten zu müssen.
Bin ich verpflichtet, alles aus dem Sanierungsfahrplan umzusetzen?
Nein, auf keinen Fall. Der Sanierungsfahrplan ist Ihr persönlicher Leitfaden, eine strategische Empfehlung – aber niemals ein bindender Vertrag. Sie behalten jederzeit die volle Kontrolle und entscheiden selbst, welche Maßnahmen Sie wann umsetzen möchten, und ob überhaupt.
Der Plan ist vielmehr eine fachmännische Orientierung. Er zeigt Ihnen den Weg, der aus energetischer und wirtschaftlicher Sicht am meisten Sinn ergibt, und bewahrt Sie so vor teuren Fehlern. Sie können sich auch nur eine einzige Maßnahme herauspicken und trotzdem den vollen iSFP-Bonus dafür bekommen.
Stellen Sie sich den iSFP wie eine Speisekarte voller kluger Optionen vor. Sie wählen einfach das aus, was gerade am besten zu Ihrem Appetit und Ihrem Geldbeutel passt. Jeder umgesetzte Vorschlag bringt Sie dem Ziel eines sparsameren Zuhauses näher, aber das Tempo bestimmen allein Sie.
Wer darf so einen geförderten Sanierungsfahrplan überhaupt erstellen?
Damit die Beratung Hand und Fuß hat und die Förderung auch wirklich fließt, darf nicht jeder einfach einen iSFP ausstellen. Diese Aufgabe ist speziell qualifizierten und bei der Deutschen Energie-Agentur (dena) gelisteten Energie-Effizienz-Experten (EEE) vorbehalten.
Diese Experten müssen ihre Expertise regelmäßig nachweisen. Wenn Sie mit einem erfahrenen Fachbetrieb wie uns arbeiten, garantieren wir Ihnen, dass Ihr Fahrplan von einem solchen zertifizierten Profi erstellt wird. So ist sichergestellt, dass Ihr BAFA-Antrag reibungslos durchgeht.
Bekomme ich die Förderung für den Plan auch, wenn ich erstmal gar nicht saniere?
Ja, diese beiden Dinge sind zum Glück voneinander getrennt. Die Förderung für die Erstellung des Sanierungsfahrplans ist eine reine Beratungsförderung und steht für sich allein. Sie erhalten den BAFA-Zuschuss von bis zu 80 % auch dann, wenn Sie sich nach Erhalt des Dokuments entscheiden, vorerst doch nichts umzubauen.
Der iSFP gibt Ihnen also in jedem Fall eine wertvolle, fundierte Grundlage für Ihre Zukunftsplanung, ohne Sie zu irgendetwas zu verpflichten. Falls Sie tiefergehende Fragen speziell zur Heizungs- und Klimatechnik haben, finden Sie viele Antworten in unseren FAQs zu Heizung und Klima.
Ist Ihre Frage nicht dabei oder möchten Sie direkt den ersten Schritt zu Ihrem persönlichen Sanierungsfahrplan machen? Das Team der Energiekonzepte4you GmbH steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Sprechen Sie uns einfach an und lassen Sie uns gemeinsam schauen, wie wir Ihr Zuhause fit für die Zukunft machen können: https://www.ek4you.de.
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